DELICATEZZA – duopoli goes classic

Klassik – luftig und leicht wie ein Soufflé

Mit „DELICATEZZA“ präsentiert das Duo ein reines Klassikprogramm mit der eher selten zu hörenden klanglichen Kombination von Trompete und Saxofon – selbstverständlich wie gewohnt in lockerer, swingender Manier.

Wahre Schätze an Original-Literatur großer Meister – seinerzeit tatsächlich für Duos geschrieben –  wurden geborgen, gesichtet und neu arrangiert, bis sie jetzt der duopoli-eigenen Klangpracht entsprechen. Die ausgewählten Duo-Werke von Bach, Beethoven, Boismortier und Corelli sind für sich schon musikalische Leckerbissen…

Strahlende Trompetenklänge bilden die Basis, verbinden sich mit dynamischen Saxofontönen, werden mit einer ordentlichen Dosis humoriger Moderation gewürzt und als Sahnehäubchen präsentiert Karlheinz Höflich Solo Rezitale auf seinem 150 Jahre alten historischen Kornett.

Das Publikum erwartet ein festliches Konzert mit Werken von J. S. Bach, L. v. Beethoven, W.A. Mozart, A. Corelli, J.B.d. Boismortier in Arrangements für Trompete und Saxofon. Es ist angerichtet!

Bilder von duopoli

classique inégale – Swing in der Barockzeit

Der Swing-Rhythmus wird gerne – wie beispielsweise auf Wikipedia – so erklärt: „Der Swing (von engl. swing, dt. schwingen) ist ein fließender, „schwingender“ Rhythmus, der besonders im Jazz verwendet wird.“

So weit so gut. Gerne wird mancherorts dieser Erklärung aber noch angefügt, dass der Swing-Rhythmus auch tatsächlich erst im 20. Jahrhundert von den Jazzern erfunden wurde. Das stimmt allerdings nicht. Denn schon bereits in der Barockmusik des 17./18. Jahrhunderts gab es den Swing-Rhythmus. Nur wurde er damals noch nicht swing genannt. Es war vielmehr eine Spielanweisung des Komponisten, die mit den Worten „Notes inégales“ beschrieben wurde. Notes inégales heißt nichts anderes als „ungleiche Noten“ – gemeint sind hier ungleiche Notenwerte. Man hat 3 verschiedene Arten, eine Folge von Achtelnoten zu spielen, unterschieden: „détaché“ = gleichförmige Achtel, „louré“ = leichte inégalité – etwa wie der Swing-Rhythmus im Jazz und „piqué“ = deutliche Absetzung der zweiten Achtel – vergleichbar mit punktierten Noten.

Wir gehen bei duopoli gerne einen Schritt weiter und spielen nicht nur die jazzigen Stücke des 20. Jahrhunderts im swing, sondern auch die komplette Klassik – sofern musikalisch möglich. Dem Ganzen haben wir auch einen Namen gegeben: „Classique inégale“ – ganz im Sinne unseres Credos: „Vom Sound her eher Klassik, vom Spirit eher Jazz.“